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TERMESOS
22 km
nordwestlich von Antalya, an einem Hang des 1.650 m
hohen Güllük / Solym Berges im Süden der Verbindungsstrabe
von Antalya nach Korkuteli befinden sich in 1.050 m Höhe
die Überreste der antiken Stadt Termessos. Die Gegend
wurde wegen der hübschen Verbindung von Flora, Blumen
und Dickichtpflanzengeflecht und der Einzigartigkeit
ihrer Fauna, allen voran die Bezoarziegen (capra
aegagrus), zum Güllük / Termessos Nationalpark und
Naturschutzgebiet erklärt. Der Teil Terme im Wortstamm
heibt
in der luwischen / etruskischen Sprache “Bergpass”, und
der Teil Assa soviel wie “hohe Burgfestung”. Somit
bilden beide Teile also das Wort Termeassa mit der
Übersetzung “Burgfestung am Bergpass”. Die Gegend wurde
gleichzeitig als Termila (“Passverbindung”) bezeichnet,
und dieses Wort ist in der heutigen Sprache mit anderer
phonetischer Aussprache in Dirmil verwandelt. Dieses
Gebiet ist seit vorgeschichtlicher Zeit Siedlungsgebiet
für Menschen und befand sich in den Jahren um 3.000 v.
Chr. innerhalb des Siedlungsgebiets der Etrusker /
Luwier. Aufgrund der Völkerwanderung von nordischen
Stämmen, genauergesagt der turkmenischen / isokatischen
Stämme ab dieser Zeit bis zu den Jahren um 700 v. Chr.,
begannen kleinere luwische Einheiten in Anatolien, sich
niederzulassen und Ortschaften zu bilden und fanden so
Eingang in die Geschichte. Eine der wichtigsten
Siedlungen des Stammes der Termilen war Termeassa an der
Grenze von Pisidien, Lykien und Pamphylien. Ab dem 6.
Jhd. v. Chr. begann Termessos sich zu einer Stadt zu
entwickeln, und seine Bevölkerung fuhr sogar zur See,
nachdem sie eine Verbindung zu Phaselis, einer anderen
lykischen Stadt im Süden des Solym Berges, geschaffen
hatten. Forschungen im Gebiet legten am Fub
des Solym Berges in die Felsen gehauene Kanäle zutage,
die in Richtung Süden und damit nach Phaselis verlaufen.
In diesen Kanälen wurden in der Gegend gewonnener Wein
und Olivenöl nach Phaselis an der Küste geleitet, in
Tonkrüge umgefüllt und mit Schiffen in andere Länder
transportiert. Obwohl fast das gesamte Anatolien im 5.
Jhd. v. Chr. unter die Herrschaft der Perser geriet, war
das bei Termessos nicht der Fall. 337 v. Chr. wurde
Termessos vom mazedonischen König Alexander dem Groben
belagert, aber aufgrund der heftigen Verteidigung der
Bevölkerung von Termessos sah er ein, dass er es nicht
einnehmen konnte, und bewegte sich weiter an die Küste
Pamphyliens. Termessos ist die einzige Stadt, die
Alexander bei seinem Asienfeldzug in Anatolien nicht
einnehmen konnte. Mit den später ins Gebiet kommenden
Pergameniern unterhielt Termessos gute,
freundschaftliche Beziehungen, und der Vertreter des
pergamenischen Königs entwickelte diese Beziehungen auch
weiter, indem er 72 v. Chr. einen Vertrag mit Rom
abschloss. Daraufhin wurden viele Neuerungen in der
Stadt vorgenommen, und sie fing an, sich noch weiter zu
entwickeln. Durch Erdbeben in den 5. und 9. Jhd. n. Chr.
wurde die Stadt völlig zerstört, und Termessos, das von
keinem Heer der damaligen Geschichte eingenommen werden
konnte, schaffte es nicht, sich neu aufzubauen. Die
Bevölkerung zog in die Küstenstädte von Pamphylien und
Lykien. Lediglich die Ruinen der Stadt erzählen von
ihrer einstigen Gröbe.
Die in die Gegend gezogenen Tekeoðlu Turkmenen bauten
auf dem heiligen, Eudokias Byzanz genannten Gelände, das
im Tal östlich der Stadt liegt, eine Karawanseray mit
dem Namen Evdir Herberge. Zu den Ruinen des antiken
Termessos gelangt man über den sogenannten Königsweg,
auf dem sich zuerst das Eingangstor und im Osten davon
der Gymnasiumskomplex zeigen. Neben der Unterrichtung in
Philosophie und Naturwissenschaften wurden hier alle
möglichen Sportarten und -wettkämpfe ausgeübt, wobei
Kriegsspiele und Ringen zu den wichtigsten Fächern
gehörten. Auf der zum Gymnasium schauenden Seite der an
den Berhang angelehnt gebauten Mauern der Innenstadt
kann man Galerien sehen, auf denen sich die Sitzreihen
des Stadions befanden. Von der Vorderseite des
Gymnasiums aus in südöstlicher Richtung befinden sich
die Überreste des Theaters mit einer geschätzten
Kapazität von 6.000 Personen. Vor dem Odeon standen drei
Tempel, von denen der westliche Zeus Solymos und der
mittlere, kleine und der östliche, grobe
beide Artemis geweiht waren. Hinter den Säulen befanden
sich Geschäfte. Eins der wichtigsten Gräber hier ist das
in lykischer Art gebaute, hausförmige Grab mit
Löwenkopfrelief; weiterhin sind zahlreiche Sarkophage
lykischen Typs zu sehen.
DIE KARAIN HÖHLE
Die Karain Höhle liegt 30 km
nördlich von Aantalya beim Dorf Yaðcý (Fett, Butter oder
Ölherscher ), das zum Einzugbereich von Yeniköy gehört.
Sie ist eine Höhle aus vorgeschichtlicher Zeit _ dort,
wo der Kalksteingürtel des westlichen Taurusgebirges auf
dasTravertingestein der Ebene trifft,80 m hoch an einem
Hang und ingesamt 370 m über dem Meerspiegel. Die Karain
Höhle aus den Funden wurde deutschlich, dass die Höhle
im mittleren Palaeolithikum staendig bewohnt wurde. Das
setzte sich in der Klasik fort, unda us den Ziertafeln
und Monogrammen über den Aussenwaenden erklaert sich
dass die Höhle als heiliger Gelübdeort und Tempel
genutzt wurde.
Von den Kulturen, die in der Höhle
gelebt haben, wurden aus Feuerstein gefertigte Handbeile,
verschiedene Schabewerkzeuge, Scvhmuckgegenstaende und
pfeilspitzen, weiterhin Tierknochen wie von Flusspferden,
Nashörnern und Elefanten und fosilse Knochenteile von
Menschen (homo sapiens) aus mittel_palaeolithischer Zeit
gefunden.
Die meisten der aus der Karain Höhle stammenden
Fundstücke sind in einem kleinen Museum am Übergang vom
Berghangf zur Tiefebene ausgestellt
KIRK GÖZ HAN
KARAWANSEREI (vierzig Augen )
Der Bau ist ungewönlich gutem
Zustand. Er besteht aus einem Hof desen Seiten
symmetrisch und geschlossene Raeume angeordnet sind. Der
Hof ( 25 x 42 qm ) hat an einer Rückseite eine
querliegende Halle von 11 m Tiefe und 45 m Breite dessen
Tonnengewölbe von sechs Gurtbögen getragen wird die
laengsseiten des Hofes habenr je sechs lauben.
Das Hofportal dessen Torhalle 7 m
Tief ist sprigt aussen mit einem 8 m breiten Vorbau vor
die Mauer. Der Portalnischenbogen ruht auf Ecksaeulen
mit kassetierten Basen und schlichten
Würfelkapitellen. Das flache Bogenfeld oberhalb des
Einganges trigt die sechszeilege Bauinschrift.
Karawanserie aus dem 13. jh. n. Cr.
Ýn der regirung von Sultan Giyaseddin Keyhüsrev II
regierte von 1236 _ 1246 gebaut wurde.
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