|
•· Abholzeit 05:15 (Konyaalti)
05:45 die Gaeste werden von
den Hotels abgeholt
· 1.Tag: Frühstückspause in
Akseki, Kaffeepause in Seydisehir,Mevlana Museum in
Konya, Mittagspause , Besichtigung der Karawanserei,
Ankunft ins Hotels,Abendessen und Übernachtung
· 2 Tag: Nach dem Frühstück
Besichtigung der Ürgüp,Pasabag,Devrent Tal,Üçgüzeller,Yusufkoç
Kirche und Kloster Johannes Kirche, Çavusin Kirche
,Güvercinlik Tal, |
|
 |
Mittagspause,Asiklar Tal,Kizil Tal und Besuch einer
Töpterei Onyxmanifaktur,Besichtigungdes Nationalen Parks
von Göreme,Göreme Tal, Uçhisar Tal und Besuch einer
Teppichknüpferei,Abendessen und Übernachtung im Hotel
· 3.Tag: Nach dem Frühstück
Besichtigung einer Unterirdischen Stadt.Erholungs- und
Mittagspause in Aksaray. Um 18:00
zurück in die Hotels |
|
KAPADOKYA
Kappadokien (türkisch
Kapadokya, griechisch Καππαδοκία, dt. auch
Kappadozien) ist eine Landschaft in
Zentralanatolien in der
Türkei.
Das
Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird,
liegt im heutigen Nevþehir. Einer der bekanntesten Orte
ist
Göreme mit seinen aus
dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen.
Geschichte
Die frühesten Spuren von Siedlern stammen aus der Zeit
um 6500 v. Chr. Die indogermanischen
Hethiter machten sich
den fruchtbaren Boden bereits
1600 v. Chr. zu Nutze
und bauten Getreide an. Später kamen die
Phryger und
Lyder, dann im späten
7. Jahrhundert v. Chr. die
Meder, die aber bald
von den
Persern abgelöst
wurden. Nach dem
Alexanderfeldzug, der
Kappadokien nur kurz gestreift hatte, was der bisherige
persische Satrap
Ariarathes I. nutzte,
um seine eigene Herrschaft zu sichern, fiel Kappadokien
an die Makedonen.
Perdikkas besiegte
Ariarathes I. 323 v.
Chr. und ernannte
Eumenes von Kardia zum
neuen Satrapen. Ariarathes I. wurde hingerichtet, sein
Sohn Ariarathes II. soll jedoch mit einigen Getreuen
nach Armenien geflohen sein (Diod. XXXI, 19, 4f.).
Bald
jedoch bekämpften sich die
Diadochen und auch
Kappadokien geriet in diese Machtkämpfe. Zunächst
standen sich im ersten Diadochenkrieg
Eumenes von Kardia und
Krateros gegenüber. Die
Schlacht konnte Eumenes für sich entscheiden, Krateros
fiel. Da aber in Ägypten Perdikkas gefallen war,
verurteilte die makedonische Heeresversammlung Eumenes
zum Tode.
Antigonos I. Monophthalmos
erhielt den Oberbefehl über die Truppen, die Eumenes
besiegen sollten, die Satrapie Kappadokien ging an
Nikanor, der jedoch in den historischen Darstellungen
bald als General des Antigonos erscheint und ihm damit
auch die Satrapie übergeben zu haben scheint (entweder
um 319 v. Chr. oder spätestens 312 v. Chr.). Eumenes
konnte sich einige Zeit behaupten, musste aber
schließlich im Frühjahr 319 v. Chr. nach Medien fliehen.
Im
zweiten Koalitionskrieg 316/15 - 311 v. Chr. konnte
Antigonos seine Herrschaft über Kleinasien und damit
auch über Kappadokien behaupten.
Nach
Diodor konnte
Ariarathes II. noch zu
Lebzeiten des Antigonos nach Kappadokien zurückkehren,
wo er dessen Strategen Amyntas besiegte. Im Norden
Kappadokiens hatte sich in der Zwischenzeit
Mithridates I. einen
eigenen Machtbereich erschaffen, das spätere Königreich
Pontos.
Nach der
Schlacht von
Ipsos 301 v. Chr., in
der Antigonos fiel, wurde die Macht über Kleinasien von
den Diadochen neu geregelt.
Lysimachos erhielt
demnach offiziell Kleinasien bis zum Tauros, jedoch
widersprechen sich die antiken Autoren in diesem Punkt.
So behauptet Appian im Gegensatz zu Diodor, dass
Kappadokien nach dieser Schlacht direkt an
Seleukos I. Nikator
ging (App. Syr. 55 (281)).
Spätestens jedoch nach der Schlacht von
Kurupedion im Februar
281 v. Chr. konnte Seleukos Kleinasien und damit
Kappadokien für sich beanspruchen.
Der
seleukidische Herrschaftsanspruch über Kappadokien wurde
jedoch von den Ariarathiden bekämpft und ab ca. 260
(oder schon früher?) konnte sich diese Dynastie von den
Seleukiden lösen, Kappadokien wurde ein unabhängiges
Königreich. Zunächst noch eng mit dem Seleukidenhaus
verbunden, änderte sich die Ausrichtung der
Ariarathiden ab 188 v.
Chr. Die vernichtende Niederlage, die
Antiochos III. gegen
die
Römer erlitten hatte,
verlagerte die Machtverhältnisse in Kleinasien abermals.
Von nun an dominierte
Pergamon, der römische
Bundesgenosse die Politik und die Ariarathiden verbanden
sich mit den pergamenischen
Attaliden. Zudem
gerieten die Ariarathiden mit den pontischen
Mithadatiden in Konflikt, der nach dem Aussterben der
Dynastie in den
mithradatischen Kriegen
seinen Höhepunkt finden sollte.
Auch die
Ariobarzaniden die von
95 v. Chr. bis 36 v. Chr. Kappadokien regierten, hatten
mit dem pontischen König
Mithridates VI. Eupator
einen großen Gegner und langwierige Kämpfe um die
Herrschaft auszutragen. Vor allem die römischen
Feldherren
Sulla,
Lucullus und
Pompeius waren für die
Ariobarzaniden wichtige "Verbündete".
Antonius setzte 36 v.
Chr.
Archelaos als neuen
König über Kappadokien ein, der nach den Kriegen mit
Mithridates und den folgenden schweren Jahren Stabilität
und Wohlstand zurück brachte. Kaiser
Tiberius bereiteten dem
eigenständigen Königreich 18 n. Chr. ein Ende und
integrierte es als kaiserliche Provinz. Nach der
römischen Reichsteilung 395 n. Chr. wurde Kappadokien
eine oströmische Provinz. Die
Isaurier fielen im
5. Jahrhundert nach
Christus in Kappadokien ein, die
Hunnen im
6. Jahrhundert. Das
byzantinische Heer
wurde von den
Seldschuken im 11.
Jahrhundert besiegt. Es folgten die
Turkmenen und
schließlich die
Osmanen. Seit dem
Altertum lebten Griechen in der Gegend, wurden jedoch in
den 20er Jahren nach Griechenland zwangsumgesiedelt. Der
griechische Dialekt dieser Region, das
Kappadokisch, gilt
heute als ausgestorben
|